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Factoring im Mittelstand

Factoring macht Forderungen sofort zu Liquidität. Wie es funktioniert und warum der Überblick über Ankauf und Limite so wichtig ist.

Stand Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Beim Factoring verkauft ein Unternehmen seine offenen Forderungen an eine Factoring-Gesellschaft. Statt auf das Zahlungsziel des Kunden zu warten, kommt das Geld zum großen Teil sofort.

So läuft es ab

  1. Sie stellen Ihrem Kunden eine Rechnung.
  2. Die Rechnung wird beim Factor eingereicht.
  3. Der Factor kauft die Forderung an und zahlt einen Teil sofort aus.
  4. Der Kunde zahlt an den Factor.
  5. Der Rest wird abzüglich der Gebühren ausgezahlt.

Echtes und unechtes Factoring

Beim echten Factoring übernimmt der Factor das Ausfallrisiko, wenn der Kunde nicht zahlt. Beim unechten Factoring bleibt dieses Risiko beim Unternehmen. Im Mittelstand ist echtes Factoring verbreitet.

Limite je Debitor

Der Factor legt für jeden Kunden ein Limit fest, bis zu dem er Forderungen ankauft. Ist es ausgeschöpft, werden weitere Rechnungen nicht angekauft und die Liquidität fehlt. Wer viele Kunden hat, sollte die Ausnutzung je Debitor laufend im Blick haben, am besten schon vor dem Auftrag.

Der Abgleich

Der Factor schickt regelmäßig Reports mit angekauften, offenen und bezahlten Posten. Diese müssen mit der eigenen Buchhaltung abgeglichen werden. Ohne passende Software passiert das oft in Excel.

Factoring direkt im ERP

In blueBilling stehen Ankauf, Verfügbarkeit und Limite je Debitor neben Ihren Rechnungen. Reports von Coface und TARGO Factoring werden eingelesen und abgeglichen.

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