EDI steht für Electronic Data Interchange, den Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen Systemen ohne Papier und ohne Abtippen. Im Handel ist EDI für Lieferanten oft Voraussetzung, um überhaupt gelistet zu werden.
EDIFACT und EANCOM
Der verbreitete Standard im Handel ist UN/EDIFACT. EANCOM ist eine Teilmenge davon, die GS1 für den Handel festgelegt hat. Eine Nachricht besteht aus Segmenten wie BGM für den Belegkopf, NAD für Partner oder LIN für Positionen.
Die wichtigsten Nachrichten
| Nachricht | Bedeutung | Richtung |
|---|---|---|
| ORDERS | Bestellung | Handel an Lieferant |
| ORDRSP | Bestellbestätigung | Lieferant an Handel |
| DESADV | Lieferavis | Lieferant an Handel |
| INVOIC | Rechnung | Lieferant an Handel |
| REMADV | Zahlungsavis | Handel an Lieferant |
Übertragungswege
Für den Transport der Nachrichten gibt es mehrere Wege. Welcher genutzt wird, legt meist der Handelspartner fest:
- X.400, ein älterer, im Handel weiterhin genutzter Nachrichtendienst
- AS2, Übertragung über das Internet mit Verschlüsselung und Empfangsbestätigung
- SFTP, verschlüsselte Dateiübertragung
EDI ohne Dienstleister
Viele Lieferanten nutzen einen EDI-Dienstleister, der Nachrichten umwandelt und weiterleitet, oft mit Gebühren je Nachricht. Alternativ erzeugt und verarbeitet die eigene Software die Nachrichten direkt.
EDI direkt in blueBilling
ORDERS, DESADV und INVOIC werden in blueBilling erzeugt und verarbeitet. Übertragung per X.400, AS2 oder SFTP, ohne Gebühr je Nachricht.
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